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Willkommen auf der Seite über mich selbst













Ich wurde am 21.02.1967, gegen 17.00Uhr. im Thüringischen Nordhausen geboren. Damals bekam ich den bürgerlichen Namen Andreas Siegfried Grudzinski. Lange Zeit konnte ich mich mit diesem "bescheuerten" Namen nicht abfinden
....die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht.....
Die ersten Jahre meines Lebens verbrachte ich dann allerdings bei den Großeltern in einer Metropole mit dem Namen Sömmerda. Später, bedingt durch den Wechsel des Arbeitgebers übersiedelten meine Eltern (Siegfried Kurt und Heidemarie) nach Eisenhüttenstadt. Eisenhüttenstadt, die erste sozialistische Stadt in der "so genannten DDR". Es ist keine unbedingt schöne Stadt, aber wenn man jung ist, dann interessiert man sich ja nicht unbedingt für die kulturellen Angebote sondern streift durch die nahe gelegenen Wälder und versucht soviel "Unsinn" wie möglich anzurichten. Irgendwann jedoch wurde das zu langweilig und ich beschäftigte mich mit sportlichen Aktivitäten. Erst war es das "turnen", (geil oder), jedoch wechselte ich später in die Riege der Ringer und hatte in diesem Metier auch so manche Erfolge. Als dann das Rauchen und die Mädels interessanter wurden, legte ich mir einen Führerschein zu und begann mein Dasein als Motorradenthusiast. (was in der DDR nicht so einfach war). Also musste eine 250 iger MZ her. Im nachhinein ein widerliches Motorrad, aber damals brachte es viel Fun und Mobilität. In einer Motorsportgesellschaft mit dem vielsagenden Titel
"Gesellschaft für Sport und Technik"
verdiente ich mir meine Sporen als Motocrossfahrer und so mancher Knochen wurde einem Belastungstest unterzogen. (einige Brüche folgten). Schon zeitig verließ ich mein Elternhaus um so richtig schön in die Sch**** zu geraten. Ich bildete mir eine eigenen Meinung, die allerdings nichts mit den Vorstellungen der"Oberen" gemein hatte. Dann kam die Zeit, in der ich mich für eine Waffengattung bei der Armee entscheiden sollte. Ich wählte die "Bogenschützen". der Typ bei der Musterung fand das nicht lustig und im anschließenden Gespräch durfte ich Ihm erklären, warum er sich "seine DDR" in den Ar*** stecken konnte. Na ja, es war nicht mein Ding für diese Kommunistendeppen den Ar*** hinzuhalten und somit wollte ich definitiv nicht zur "Volksarmee". Das Ende vom Lied war ein 24- Monatiger Aufenthalt in Rüdersdorf bei Berlin um mich zu bekehren.
.....falsch..
Während dieser Zeit konnte ich sehen, das es in diesem Staat, der sich so glanzvoll lobte, im Jahre 1985 noch immer Analphabeten gab. Es gab Zeiten, da habe ich einigen Mitinsassen die Post von zu Hause vorgelesen, da sie selbst es nicht vermochten.
Nun gut, diese Zeit habe ich dann auch überstanden und mich sogleich auf den Weg in Richtung deutsche Botschaft in Prag gemacht. So landete ich dann in Kruft/Germany. Dort brauchte ich zuerst einmal ein wenig Geld um ein neues Leben aufzubauen. Also habe ich in einer Betonfabrik angeheuert und dann im Winter bei tierischer Kälte mit dem herstellen von Betonstürzen begonnen. (Stürze = die obere Verstrebung mit eingebettetem Eisen bei Fenstern & Türen). Es war richtig kalt und ich hatte ja noch keine korrekten Klamotten, da das Geld zur Anschaffung ja erst verdient werden wollte. Nach einem mehrmonatigem Aufenthalt und dem Wiedertreffen eines Jugendfreundes wechselte ich dann endgültig nach Frankfurt/Main und verdiente mir meine Sporen als Barkeeper in einem alteingesessenen Etablissement mit dem wunderschönen Namen "Sudfass". Die Kohle hat gestimmt und die Leute, die ich dort kennen lernte haben meinen weiteren Verlauf geprägt. Nun kam dann auch relativ schnell die Einsicht, das ich mein Leben in eine "gesunde" Bahn lenken wollte. Als gelernter Betonbauer und Dampfkesselreiniger wollte ich nicht mehr arbeiten. Nun hat ja jeder das Recht sich weiterzubilden und also habe ich mich in den "kaufmännischen Bereich eingearbeitet. Nach einer eher nicht so langen, aber dennoch einträglicher Zeit als Versicherungsvertreter habe ich eine Umschulung zum Industriekaufmann begonnen. Das klappte auch alles sehr gut und ich durfte dann in meinen Bewerbungen auf die Anstellung als "Arbeiter" verzichten. Mittlerweile hatte ich mir in Frankfurt einen ( nicht so guten ) Ruf erarbeitet und war bei vielen Motorradclubs bekannt. Ausritte, Feten und mehr bewegten mich dazu eine neue Stammkneipe in Sachsenhausen zu suchen. Ich fand dann auch sehr schnell das Speak-Easy und fühlte mich dort sehr wohl. Auch heute gehe ich, wann immer es sich anbietet, in diesen Laden. Bekannte und Freunde frequentierten diesen Laden und so dauerte es auch nicht lange, bis ich den ersten Kontakt zu der heutigen
"Bullshit-Crew"
erlangte. Es war nicht einfach, da wie bereits erwähnt mein Ruf nicht unbedingt der Beste war. Mein Einstieg in die Clique begann damit, das ich eines Tage ins Easy kam und eine knuffige Blondine erblickte. Später stellte sich heraus, das Sie die Freundin eines Cliquen-Mitglieds war. Was solls..ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s völlig ungeniert. (ich war definitiv der Bessere) Aber dann besserte sich mein Ruf, da die Leute einsahen, das ich nicht der Scheißkerl bin, für den mich die meisten hielten.
(nicht ganz ;-( )
Wir besuchten die schönsten Treffen, die mit dem Bike angefahren werden konnten und hatten auch sonst eine Menge Spaß am Leben.
Der Kontakt zur Clique reißt niemals ab und so bleiben weitere Moppedtouren und das gemeinsame Anfahren von Treffen immer noch im Bereich des Möglichen. Zwischenzeitlich war ich verheiratet mit einer, Anfangs intelligenten Frau die sich aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen zur jammernden Alkoholikerin entwickelt hat. Tja, und nun lebe ich in Hamburg. Eine schöne Stadt. Die ersten Bekanntschaften sind geschlossen und ich habe eine Anstellung bei Big-T bekommen. Die Touren nach FFM wurden seltener in den letzten Jahren, was allerdings seit Sommer 2001 wieder geändert wird. Nun, nach einigen Monaten der Besinnung und Umorientierung, kann ich sagen, das es mir noch immer nicht leicht fällt die grosse Liebe meines Lebens verloren zu haben. Aber die Zeit heilt viele Wunden und der erste Schorf ist zu erkennen. Nur, wann werde ich wieder Vertrauen habe können. Was soll's, damit _muss_ ich mich allein auseinandersetzen. Ein, nur um den Abspann einzuleiten, letztes Dankeschön an die Member der Bullshit-Crew, die Hamburger Nomads :-) und an einige Kollegen aus der Firma. Die schwerste Phase habe ich überstanden und bringe gerade meinen Body im Studio wieder in Form, damit die Mädels, die so lange gewartet haben auch nur erstklassige "Ware" bekommen.

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